Dienstag, 21. August 2012

Teufel in mir


Tausende schlaflose Nächte in Dunkelheit. Bin verfolgt von meinen eigenen Dämonen, wenn ich stundenlang meine einsamen Runden schreite. Was gäbe ich darum, eine Stimme zu haben. Dann könnt ich schreien, heulen und schimpfen: „Lasst mich in Ruhe, geht weg von mir, ihr verdammten Kröten, ihr Teufel in mir!“

Dämonen der Nacht sind wie Ameisen auf der Jagd. Was mit einer beginnt, endet in einer Hundertschaft. Diese skrupellosen Heere von Kriegern, die organisiert und kaltblütig ihre Opfer besiegen. Und ist man noch so stark und überlegen, sie schaffen es in Kürze, dich zu überfallen und effizient bei lebendigem Leib zu zerlegen.

Und wenn die letzten Lichtstrahlen fliehen, strömen sie flüchtig wie Gase herein. Gedanken so giftig, wie die Stachel von Wespen, bereit dich zu stechen, zu betäuben und töten. Und du weisst, jetzt es ist zu spät! Kein Entrinnen, keine Flucht, kein Ausweg mehr offen. Und einmal mehr, schreit es stumm und verzweifelt in mir: „Lasst mich in Ruhe, geht weg von mir, ihr verdammten Kröten, ihr Teufel in mir!“

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