Mittwoch, 31. Oktober 2012

Melancholie einer Sommerseele

Strickmütze im Gesicht, Musik in den Ohren
Ein kalter Lufthauch lässt die Knochen erstarren
So schreite ich durch die herbstnassen Strassen
Mit meiner Sehnsucht nach wärmeren Zeiten

Und ich tanze schweigend zum Takt der fallenden Blätter
Die ein letztes Mal in Rot, Gelb und Gold aufleuchten
Bevor sie auf dem nasskalten Boden landen
Sich unweigerlich in grauen Brei verwandeln

Und feuchter Niesel schlingt sich um meinen Körper
Greift eiskalt nach meinem bleichen Gesicht
Legt sich melancholisch auf meine Sommerseele
Während ich mich leichtfüssig durch diese Strassen stehle

Es ist diese eigentümliche Stille nach dem Schnee
Die alle Geräusche verschlingt und deren Stimme raubt
Eine Einsicht, die mich verzweifelt aufschreien lässt
Weil schon wieder ein Jahr mich klanglos verlässt

Dienstag, 30. Oktober 2012

Maybe or Maybe Not

Here I am
The same old story
Sitting bored in this stylish place
Listen to another guys’ words
Who tells me all his brilliant feats
That happened maybe or maybe not

Here I am
The same old story
Day by day, another try
I am not aware of any truth
Is this real or just a dream?
Everything could happen or maybe not

Here I am
The same old story
Can’t get my thoughts away from you
While another guy is trying here
He does it all, probably even more
Makes it happen, would maybe better not

Here I am
The same old story
Another coffee, another cigarette
Another day, another guy
Another story, another feat
Maybe you miss me too or maybe not

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Erlöschendes Licht

Komm, mach es aus, unser Licht
Nein, ich fürchte mich nicht
Lass mich alleine, ich komm schon klar
Denk nicht daran, zum Abschied zu lächeln
Geh weg, hau einfach ab
Denn in meinem Kopf spielt die Anarchie
Deshalb, geh weg, hau lieber ab
Komm, mach es aus, unser Licht
Nein, nein, nein, ich fürchte mich nicht

Auf Wiedersehen Freund, ich brauche dich nicht
Auf Wiedersehen Freund, du bist es, der verliert
Geh weg, hau einfach ab
Öffne die Tür und renn davon
So wie du es bei allen tust
Auf Wiedersehen Freund, du bist es, der verliert
Lass mich allen, raus jetzt hier
Komm, mach es aus, unser Licht
Nein, nein, nein, ich fürchte mich nicht

Lass mich fallen, so wie du es bei allen tust
Weil es das einzige ist, was du wirklich kannst
Auf Wiedersehen Freund, ich brauche dich nicht
Auf Wiedersehen Freund, du bist es, der verliert
Lass mich, hau ab, ich komm schon klar
Und denk nicht daran, zum Abschied zu lächeln
Jetzt geh, geh weg, hau einfach ab
Komm, mach es aus, unser Licht
Nein, nein, nein, ich fürchte mich nicht

Dienstag, 23. Oktober 2012

Elisabeth, die göttlich Schöne

Tapfer, kämpferisch und dabei so göttlich schön
Bist du Trost und Liebe für diese Welt – doch niemals für dich selbst
Und ich sehe deinen Kampf
Und ich sehe deinen Schmerz
Und ich sehe deine Dämonen
Und ich weine deine Tränen
Denn deine traurigen Augen berühren mein Herz
Wenn ich in deine Seele blicke, die sich selbst nicht erkennt
Und wenn du tanzt und lachst und Lust verschenkst
Weiss ich, wie sehr Du nach Hilfe schreist
Und dann reiche ich dir meine Hand
Wissend, sie ist zu kurz, dich je zu erreichen
Zu weit weg hast du dich selbst verbannt
Doch werde ich nie aufhören, nach dir zu tasten
Mit meiner viel zu kurzen Hand

Sonntag, 14. Oktober 2012

Hidden Demons

These days are so far from it all
So am I, so am I
With this only heart in hand
And I think and think and think

I can tell, it’s far too much
When hidden demons waiting
Just to pull peaces off that skin
So I better think and think and think

I am not the girl I used to be
Back then in the golden age
When I was so young at heart
So I think and think and think

Keep looking for the frequency
To send you wordless messages
Nicely colored but dressed in black
That let you think and think and think
Of you and I and what we once used to be

Freitag, 12. Oktober 2012

Home of Homeless Souls


Longing for kisses and some music to dance
Records to sing along
And a hole to put this body in
When desire shouts my name

I was happy in your arms
On this Friday night
Dance floor to turn and turn again
Carousel that never stops
Yes, it was Friday, darkest night

And what I needed was a lover
Just to kill this evil craving
With closed eyes under spotlights heat
Only flesh and bones ahead
In this home of the homeless souls

I was happy in your arms
On this Friday night
Dance floor to turn and turn again
Carousel that never stops
Yes, it was Friday - darkest night

In this home of the homeless souls
In this home of the homeless souls
In this home of the homeless souls

When I was looking for numbness
Just to kill this evil craving
With closed eyes under spotlights heat
My shattered memories on the floor
In this home of the homeless souls

In this home of the homeless souls
In this home of the homeless souls
In this home of the homeless souls
Where I buried this odd body
On a lonely Friday night

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Von mir, vom Leben, vom Glauben und von HUNA

Wie jeder Mensch stehe auch ich manchmal plötzlich vor einem sich auftürmenden Berg von Problemen und Herausforderungen, die es einem fast verunmöglichen, die Weitsicht zu behalten. Steht man also vor diesem abstrakten Berg und schaut hinauf, fühlt man sich verschwindend klein und machtlos. Womöglich verliert man nicht bloss den richtigen Weg aus den Augen sondern wird auch vom Mut verlassen und glaubt nicht mehr daran, diesen mächtigen Anstieg je in Angriff nehmen zu können.

Was passiert? Man befindet sich im Stillstand, leidet unter fehlendem Selbstvertrauen und Orientierungslosigkeit. Man ist irgendwo gefangen. Und das schlimmste daran ist, dass diese negativen Gefühle, diese depressive Stimmung unsere Lebensenergie blockiert, was sich letztlich leider auch auf unsere Gesundheit auswirkt.

Nun ist es so, dass ich, wie viele Menschen heute, zwar religiös erzogen wurde, mich aber mit dieser doch sehr irdischen Doktrin nie wirklich identifizieren konnte. Als Folge lebe ich konfessionslos. Konfessionslos zu sein, heisst in meinem Fall allerdings nicht, dass ich Atheistin bin und damit nicht gläubig. Ich bin sehr wohl gläubig und falle deshalb in die Kategorie “Agnostikerin“. In Wikipedia wird Agnostizismus wie folgt umschrieben. „Der Begriff Agnostizismus bezeichnet die philosophische Ansicht, dass bestimmte Annahmen – insbesondere solche theologischer Art, welche die Existenz oder Nichtexistenz einer höheren Instanz, beispielsweise eines Gottes, betreffen – entweder ungeklärt sind oder grundsätzlich nicht zu klären sind.“

Ich glaube, dass es im Wesen des Menschen liegt, zu glauben. Glauben lässt uns gerade in schwierigen Situationen, wie oben erwäht, Hoffnung und Zuversicht schöpfen. Hoffnung und Zuversicht sind in meinen Augen die beiden Energien, die uns erlauben, in Kraft und Stärke zu leben. Ich habe für mich definiert, meinen Gott „Universum“ zu nennen.

Zudem habe ich in einer uralten Hawaiianischen Lehre, genannt „Huna“, einen für mich passenden Leitfaden gefunden, der mich immer wieder auf den richtigen Weg zurück führt, falls ich mich wieder mal in etwas verrannt habe – was mir leider immer wieder mal passiert. Aber na ja, das ist ja auch das schöne am Menschsein und daran, zu leben.

Huna ist sehr komplex und es gibt genügend Literatur darüber. Ich möchte versuchen, in meinem Blog eine kleine Einführung zu den sieben einfachen Prinzipien von Huna zu geben. Vielleicht können Sie auch Dir irgendwann von Nutzen sein.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Begegnungen des Herzens


Ich glaube, jede Begegnung, die uns im Innersten berührt, ist ein Geschenk vom Universum an uns. Egal ob sie uns zum Lachen bringt, zum Weinen, zum Zweifeln oder Nachdenken.

Selten ist von Anfang an klar, was diese Begegnung für uns oder für unser Leben bedeutet. Denn wir alle sind von unseren Sehnsüchten, Erfahrungen und Ängsten beeinflusst. Dennoch, ich glaube daran, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen - Innehalten, Fühlen und versuchen zu Verstehen.

Echte Begegnungen des Herzens sind selten. Aber sie sind Chancen, alle. Wenn wir den Mut haben sie vorbehaltlos und ohne Wertung anzunehmen, werden sie uns neue Welten eröffnen und uns Erkenntnis und Stärke mit auf den Weg geben.

Begegnungen des Herzens verändern und prägen uns, und sie verleihen unserem Leben erst Sinn.

Montag, 1. Oktober 2012

Lange Schatten

Erleuchtung sollte leichter zu finden sein
Bewege nur Schatten, niemals mehr mich
Und Männer die vorgeben zu strahlen
Werfen mit langen Schatten nach mir
Mit ihren hellen Augen blenden sie mich
 
Aber was kümmert’s mich?
Das Gefühl von morgen strahlt mir entgegen
Sinn des Lebens, so leicht zu entwenden
Und nach dieser Nacht rennen sie schnell
Helle Augen versteckt hinter dunklen Brillen  

Aber was kümmert’s mich?
Das Gefühl von morgen strahlt mir entgegen
Männer, so dunkel und blind wie die Nacht
Werfen mit ihren langen Schatten nach mir
Bloss funkelnde Sternen in ihren Augen

Erleuchtung sollte leichter zu finden sein
Und nach dieser Nacht rennen sie schnell
Gewissen versteckt hinter dunklen Brillen
Mit ihren hellen Augen blenden sie sich
Bewegen nur Schatten – aber niemals mehr mich!