Mittwoch, 10. Oktober 2012

Von mir, vom Leben, vom Glauben und von HUNA

Wie jeder Mensch stehe auch ich manchmal plötzlich vor einem sich auftürmenden Berg von Problemen und Herausforderungen, die es einem fast verunmöglichen, die Weitsicht zu behalten. Steht man also vor diesem abstrakten Berg und schaut hinauf, fühlt man sich verschwindend klein und machtlos. Womöglich verliert man nicht bloss den richtigen Weg aus den Augen sondern wird auch vom Mut verlassen und glaubt nicht mehr daran, diesen mächtigen Anstieg je in Angriff nehmen zu können.

Was passiert? Man befindet sich im Stillstand, leidet unter fehlendem Selbstvertrauen und Orientierungslosigkeit. Man ist irgendwo gefangen. Und das schlimmste daran ist, dass diese negativen Gefühle, diese depressive Stimmung unsere Lebensenergie blockiert, was sich letztlich leider auch auf unsere Gesundheit auswirkt.

Nun ist es so, dass ich, wie viele Menschen heute, zwar religiös erzogen wurde, mich aber mit dieser doch sehr irdischen Doktrin nie wirklich identifizieren konnte. Als Folge lebe ich konfessionslos. Konfessionslos zu sein, heisst in meinem Fall allerdings nicht, dass ich Atheistin bin und damit nicht gläubig. Ich bin sehr wohl gläubig und falle deshalb in die Kategorie “Agnostikerin“. In Wikipedia wird Agnostizismus wie folgt umschrieben. „Der Begriff Agnostizismus bezeichnet die philosophische Ansicht, dass bestimmte Annahmen – insbesondere solche theologischer Art, welche die Existenz oder Nichtexistenz einer höheren Instanz, beispielsweise eines Gottes, betreffen – entweder ungeklärt sind oder grundsätzlich nicht zu klären sind.“

Ich glaube, dass es im Wesen des Menschen liegt, zu glauben. Glauben lässt uns gerade in schwierigen Situationen, wie oben erwäht, Hoffnung und Zuversicht schöpfen. Hoffnung und Zuversicht sind in meinen Augen die beiden Energien, die uns erlauben, in Kraft und Stärke zu leben. Ich habe für mich definiert, meinen Gott „Universum“ zu nennen.

Zudem habe ich in einer uralten Hawaiianischen Lehre, genannt „Huna“, einen für mich passenden Leitfaden gefunden, der mich immer wieder auf den richtigen Weg zurück führt, falls ich mich wieder mal in etwas verrannt habe – was mir leider immer wieder mal passiert. Aber na ja, das ist ja auch das schöne am Menschsein und daran, zu leben.

Huna ist sehr komplex und es gibt genügend Literatur darüber. Ich möchte versuchen, in meinem Blog eine kleine Einführung zu den sieben einfachen Prinzipien von Huna zu geben. Vielleicht können Sie auch Dir irgendwann von Nutzen sein.

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